Konzerte
"Orgeljahr" 2026 / Termine 1. Halbjahr
Der Eintritt zu den Konzerten ist frei.
Im Anschluss an die Konzerte sind Sie herzlich eingeladen zum gemeinsamen Ausklang bei einem Glas Wein oder Wasser!
Das 6. Konzert des Orgeljahrs: "Festliche Orgelmusik" mit Wolfgang Zerer, das auch Abschlusskonzert der Wentorfer Kulturwoche ist, findet - anders als im Flyer angegeben - um 19 Uhr statt!
Samstag,10. Januar, 18 Uhr
Jan Ernst, Schwerin, Orgel
Morgenstern
Werke von Buxtehude, Bach, Krebs Dubois, Rondthaler u.a.
In der Woche des Epiphaniasfestes steht das biblische Bild des Morgensterns im Zentrum. Der Morgenstern verweist auf den erschienenen Christus. Das Kirchenlied „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ erklingt in verschiedenen Bearbeitungen, unter anderem von Dietrich Buxtehude und Andreas Rondthaler. Auch der Marsch der drei Weisen unter dem Licht des Sterns von Bethlehem wird zu hören sein. Werke von Bach, Krebs und anderen ergänzen das lichtvolle Programm.
Jan Ernst (*1961) war von 1993-2025 Kantor am Schweriner Dom. Seit über drei Jahrzehnten lehrt er an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg als Professor für Orgel und Orgelimprovisation. Für sein Orgelspiel lernte er viel von den historischen Orgeln seiner ostfriesischen Heimat und von den Lehrern, die seine Studien betreuten: Harald Vogel, Rose Kirn und Hans von Nieuwkoop. 2022 erschien sein „Schweriner Orgelbuch“ mit Musikstücken für den Orgelunterricht.
Freitag, 6. Februar, 18 Uhr
Sirka Schwartz-Uppendieck, Fürth, Orgel
Michael Herrschel, Nürnberg, Gesang & Texte
Jazz & Gospel
Werke von Bonighton, Kunkel, Riegler, Gershwin u.a.
Sirka Schwartz-Uppendieck verwandelt unsere neue Lorenz-Orgel in ein perfektes Jazzinstrument. In ihrem Recital präsentiert sie starke Stücke mit Blue Notes: meditative und impulsive Titel aus „Swing!“ von Rosalie Bonighton und „Play Bach – Play Jazz“ von Lilo Kunkel, groovige Jazzorgelchoräle von Thomas Riegler und das rhythmisch beschwingte „Prelude No. 1“ von George Gershwin. Zusammen mit dem Sänger Michael Herrschel zündet Sirka Schwartz-Uppendieck ein Feuerwerk beliebter Gershwin-Songs und entführt in die Welt klassischer Gospels und Hymns: Mit Balladen von Margaret Bonds („Joshua fit the Battle of Jericho“) bis Harry Burleigh („Go Down Moses“) und Mark Hayes („I Feel the Spirit Moving“).
Sirka Schwartz-Uppendieck ist gebürtige Hamburgerin. Als Organistin, Pianistin und Kirchenmusikdirektorin ist sie in der Metropolregion Nürnberg-Fürth aktiv, in der sie sich mit innovativen Konzertformaten einen Namen gemacht hat. Gemeinsam mit Michael Herrschel konzertiert sie in literarisch-musikalischen Programmen und leitet das Festival "Komponistinnensommer"
Samstag, 7. März, 18 Uhr
Jan Weinhold, Timmendorfer Strand, Orgel
Goldbergvariationen
Thema mit verschiedenen Variationen von Johann Sebastian Bach
Johann Sebastian Bach veröffentlichte 1741 den Druck einer Clavier Übung bestehend aus einer ARIA mit verschiedenen Veränderungen fürs Clavicimbal mit 2 Manualen, heute bekannt als „Goldberg-Variationen“ – ein einsamer Höhepunkt barocker Variationskunst. Bei aller kompositorischer Komplexität und virtuosem Anspruch an den Spieler, schmeicheln diese Variationen in ihrer abwechslungsreichen Vielfalt dem Ohr des Hörers. Im Vorwort zu seinen Inventionen beschreibt Bach, dass „am Allermeisten eine cantable Arth im Spielen zu erlangen“ für Ihn ein Hauptziel sei. Im barocken Sinn schließt es das rhetorische Element, Affektvielfalt und das Hörbarmachen von Figuren sowie Gesten in der Musik selbstverständlich ein. Das in den großartigen Goldberg-Variationen dem Publikum spielerisch hörbar zu machen ist das Ziel von Jan Weinhold an der neuen Lorenz-Orgel, um letztlich dem nahe zu kommen, was Carl Philipp Emanuel Bach 1753 in seinem „Versuch die wahre Art das Clavier zu spielen“ so formuliert hat: „Aus der Seele muß man spielen, und nicht wie ein abgerichteter Vogel.“
Jan Weinhold ist als Kirchenmusiker in Timmendorfer Strand tätig. Er hat Cembalo, Orgel und Aufführungspraxis an der Musikhochschule Lübeck und in Meisterkursen in Deutschland und den USA unterrichtet, bei CD- und Rundfunkproduktionen mitgewirkt und zahlreiche Konzerte in Europa und den USA gegeben.
Sonntag, 19. April, 18 Uhr
Christian Skobowsky, Ratzeburg, Orgel
„Erhebendes“- Ein Orgelkonzert in aufsteigenden Tonarten
Werke von Froberger, Marcello, Bach, Mozart, Hindemith und Messiaen
Christian Skobowsky hat ein Programm ausgewählt, das die Vielseitigkeit der neuen Orgel in aller Breite wiedergibt. Zu hören ist eine Werkfolge in aufsteigenden Tonfolgen, d.h. jede Komposition beginnt einen Halb- oder Ganzton höher als die jeweils zuvor gespielte. Dabei erklingt Musik des Barock, u.a. von Johann Jakob Froberger, Alessandro Marcello und Johann Sebastian Bach, das Andante für eine Flötenuhr von Wolfgang Amadeus Mozart, sowie als Kontrast Klänge von Paul Hindemith und Olivier Messiaen.
Nach seinen früheren Wirkstätten in Schwerin und am Freiberger Dom - ihm oblag 2007 die Leitung des 82. Bachfestes der Neuen Bachgesellschaft, Aufnahmen an der Silbermann-Orgel dokumentieren seine Auseinandersetzung mit der Musik von Froberger, Biber, J.S. Bach und norddeutschen Komponisten - bietet ihm seit 2007 der Ratzeburger Dom die Möglichkeit, sich neben Tätigkeiten im Bereich der Alten Musik neuen Aufgaben zuzuwenden: Er unterrichtet im Predigerseminar, betreut drei Orgeln sowie die Veranstaltung der Ratzeburger Dommusiken, in deren Rahmen er mit dem Domchor zahlreiche Oratorien und Messen aufführte. 2023 spielte er englische Orgelmusik in zwei Konzerten des Schleswig-Holstein Festivalchores, 2024 bestritt er eine Pilgerreise zu den Instrumenten der Orgelbauerfamilie Friese in Mecklenburg mit den Mendelssohn-Sonaten und Hauptwerken César Francks, 2025 arbeitete er als Begleiter des LandesJugendChores Schleswig-Holstein mit Heide Müller zusammen.
Samstag, 9. Mai, 18 Uhr
Michael Georgi, Börnsen, Orgel
„Orgel mal anders“
Filmmusik, Pop & Neues Geistliches Lied, Improvisation
Sonntag, 7. Juni, 19 Uhr (veränderte Anfangszeit!)
Prof. Wolfgang Zerer, Hamburg, Orgel
Abschlusskonzert der Kulturwoche Wentorf
Festliche Orgelmusik
Mit Werken von Johann Sebastian Bach, Georg Muffat, Felix Mendelssohn-Bartholdy gestaltet ein herausragender Organist das feierliche Abschlusskonzert unserer Kulturwoche: Der Preisträger verschiedener Orgelwettbewerbe Wolfgang Zerer erhielt nach Lehraufträgen in Stuttgart und Wien 1989 eine Professur für Orgel an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Seit 1995 ist er als Gastdozent am Prins Claus Conservatorium Groningen/ Niederlande tätig, von 2006-2022 war er als Dozent für Orgel an der Schola Cantorum in Basel / Schweiz tätig. Konzerte, Kurse, Jurytätigkeit und Aufnahmen führten ihn in die meisten Länder Europas, nach Israel, Nord- und Südamerika, Südafrika, Japan, China und Südkorea - und am 7. Juni nach Wentorf!
Anton Bruckner, Messe in e-moll - Sonntag, 2. November 2025, 18.00 Uhr
Martin-Luther-Kirche
Mit Anton Bruckners sogenannter „Bläsermesse“ in e-moll stellen sich die Kantorei und der Vokalkreis Reinbek dieses Jahr einer besonderen Herausforderung: Sie ist nicht nur die bekannteste seiner 10 Messen, sondern darüber hinaus auch das anspruchsvollste seiner großen Chorwerke! Das Auftragswerk zur Einweihung der Votivkapelle des Linzer Doms im Jahr 1869 hat nicht nur eine außergewöhnliche Besetzung: Es ist komponiert für 8-stimmigen Chor und 15 Blasinstrumente, die der geplanten Uraufführung im Freien akustisch gerecht werden sollten. Große Ausdruckskraft erwächst der Messe aus dem Kontrast der zum Teil archaisch wirkenden, streng polyphon im Palestrina-Stil geführten Chorsätze zu romantisch-flächiger Bläserbegleitung. Ihre Uraufführung wurde ein so großer Erfolg, dass Bruckner den Tag als „herrlichsten seiner Lebenstage“ bezeichnete. Wenngleich sich Wilhelm Furtwängler mit folgenden Zeilen wohl eher auf Bruckners Sinfonik bezog, so bestätigt diese Messe sie umso mehr: „Bruckner ist in der Geschichte der europäischen Kunst eins der ganz seltenen Genies, denen es vergönnt ist, dem Übernatürlichen Ausdruck zu verleihen, und das Göttliche in unserer Menschenwelt gegenwärtig zu machen.“
Kantorei Wentorf/Vokalkreis Reinbek
Bläserensemble
Leitung: Joachim Winkel
Eintritt: 25€/20€, erm. 18€/12€
Kirchenmusik-Wochenende der Region Sachsenwald
Freitag, 10. Oktober, 18.00 Uhr
Martin-Luther-Kirche
ChorNet - „Wie Melodien zieht es mir leise durch den Sinn“
Lieblingslieder der deutschen Romantik
von Schubert, Schumann, Mendelssohn, Brahms und anderen
Leitung und Klavier: Karen Haardt
Eintritt frei, Gemeinsamer Ausklang bei einem Glas Wein oder Saft
Samstag, 11. Oktober, 19.30 Uhr
Kirche Wohltorf
„Simply the Best“ - Pop-Orgel & Chor
Projektchor Kirchberg 25, Christian Schicht, Pop-Orgel
Leitung: Andrea Wiese
Karten zu ?
Sonntag, 12. Oktober, 16.00 Uhr
Kirche Börnsen
„Time after Time“ - Pop- und Gospelkonzert der KG Hohenhorn
Pop-Projektchor Hohenhorn & Band
Leitung: Michael Georgi
Eintritt frei
Orchesterkonzert der Kammerphilharmonie Hamburg - Sonntag, 17. August, 19.00 Uhr
Martin-Luther-Kirche
Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Ümit Önder, Arvo Pärt und Benjamin Britten
Schon zum zweiten Mal haben wir in Wentorf das Vergnügen, ein großes Orchesterkonzert erleben zu dürfen: Das Einstiegskonzert der Kammerphilharmonie Hamburg in ihre diesjährige Tournee über die Elbphilharmonie zum Schönberger Musiksommer soll auch dieses Jahr in unserer Kirche stattfinden! Die Kammerphilharmonie Hamburg wurde vor über 30 Jahren von Studierenden der Musikhochschule als "Junge Kammerphilharmonie Hamburg" gegründet. Mittlerweile sind die Mitglieder hauptberuflich in den Kulturorchestern im gesamten Bundesgebiet und dem europäischen Ausland, bzw. als MusikpädagogInnen tätig. Dieses Jahr konnte Göktug Çelik als Solist gewonnen werden. Er wird ein Werk des türkischen Orchestermitglieds und Filmkomponisten Ümit Önder für Kamancha und Streichorchester spielen. Beide kommen für die Konzertphase des Orchesters extra aus der Türkei. Darüber hinaus stehen noch drei weitere sehr unterschiedliche Werke auf dem Programm: Die „Serenata Notturna“ von Mozart, der „Cantus in Memoriam Benjamin Britten“ von Arvo Pärt, sowie die „Variations on a Theme of Frank Bridge“ von Benjamin Britten.
Göktuk Celik, Kamancha
Kammerphilharmonie Hamburg
Leitung: Johannes Braun (stellvertretender Chefdirigent der Oper Graz)
Der Eintritt ist frei.
Cantate 2025
Das ganze Jahr über gibt es Konzerte in den kleinen und großen Kirchen unseres Kirchenkreises. Eine Programmübersicht finden sie unter dem unten stehenden Link:
Es flüstern und sprechen die Blumen - Donnerstag, 26. Juni 2025, 18.30 Uhr
Konzert im Rahmen der Kulturwoche Wentorf
Martin-Luther-Kirche Wentorf
ChorNet - Lieder zum Zuhören und Mitsingen
Schon im alten Ägypten verwendete man Blumen in ganz ähnlicher Weise wie wir heute. Aristoteles gestand der Blume sogar eine spezifische Pflanzenseele zu. Für den deutschen Romantiker Clemens Brentano ist die Blume Sinnbild für Werden und Vergehen, Schönheit und tiefe Gefühle. Bis heute gelten Blumen im Volksglauben als beseelt, häufig werden ihnen bestimmte Eigenschaften zugeschrieben. Der Psychoanalytiker C.G.Jung beschrieb Lotos und Rose gar als pflanzliche Symbole des Selbst. Kein Wunder ist es also, dass Blumen seit Jahrtausenden in Kunst und Musik eine große Rolle spielen und in unzähligen Liedern aller Genres erwähnt werden.
Wir singen beliebte Volks- und Kirchenlieder wie "Geh aus, mein Herz", "Nun steht in Laub und Blüte", "Jetzt gang i ans Brünnele", Lieder aus Schuberts "Die schöne Müllerin", aus Schumanns "Dichterliebe" und "Myrthen", Lieder von Brahms ("Wie Melodien zieht es"), Mendelssohn ("Auf Flügeln des Gesanges") und vielen anderen.
Wir freuen uns darauf, Ihnen diese Lieder vorzustellen und zum Teil gemeinsam mit Ihnen zu musizieren. Seien Sie herzlich willkommen, auch wenn Sie "nur" zuhören möchten!
ChorNet
Leitung, Klavier und Moderation: Karen Haardt
Pastorin Ulrike Lenz begleitet das Konzert mit Texten.
Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten
Im Anschluss erwarten wir Sie zum gemeinsamen Ausklang bei einem Glas Wein.
Romantische Musik für Violoncello und Klavier - Sonntag, 22. Juni 2025, 18.00 Uhr
Konzert im Rahmen der Kulturwoche Wentorf
Martin-Luther-Kirche Wentorf
Werke von Franz Schubert, Johannes Brahms, Antonin Dvorak und Max Bruch
Am Ende eines wechselvollen Jahres schrieb Franz Schubert eine seiner populärsten Sonaten: Die 1824 entstandene Sonate für Arpeggione ist durchzogen von Licht und Schatten, tänzerischer Leichtigkeit und Melancholie. Während das zu Anfang des 19. Jahrhunderts in Wien beliebte 6-saitige Streichinstrument nach kurzer Zeit in der Versenkung verschwand, freuen sich bis heute Geiger, Klarinettisten, vor allem aber Bratscher und Cellisten über die Bereicherung ihres Repertoires durch dieses so reizvolle und abwechslungsreiche Werk.
Innerhalb eines einzigen Tages schuf Antonin Dvorak das bekannte Rondo in g-moll für Cello und Klavier - speziell für einen Cellisten, dessen virtuose Fähigkeiten er damit zur Geltung bringen wollte. Es ist Dvoraks erstes Werk für Cello als Soloinstrument und regte ihn zur Komposition seines Cellokonzerts in h-moll an. In seiner volksmusikalischen Klanglichkeit liefert es schon einen Vorgeschmack auf seine Symphonie „Aus der Neuen Welt“, die nur wenige Monate nach dem Rondo entstand.
Der Kölner Romantiker Max Bruch stieß 1880 bei seiner Suche nach volksmusikalischen und unverbrauchten Quellen für seine Musik auf die Gebetsgesänge der jüdischen Gemeinden im Rheinland. So entstand „Kol Nidrei“, ein Adagio „nach hebräischen Melodien“ für Cello und Orchester, bzw. Klavier. Der Titel und das Hauptthema stammen aus dem Gebet, das vor dem Abendgebet des jüdischen Versöhnungstages Jom Kippur gesungen wird. In der Öffentlichkeit entstand aufgrund dieses Werks der Eindruck, Bruch sei ein Jude. Trotz seiner großen Popularität durfte es deshalb zur Zeit des Nationalsozialismus nicht aufgeführt werden.
Martin von Hopffgarten, Violoncello
Karen Haardt, Klavier
Im Anschluss an das Konzert erwarten wir Sie zum gemeinsamen Ausklang bei einem Glas Wein.
Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten
Spanischer Abend - Gitarrenmusik und Flamencotanz - Samstag, 14. Juni 2025, 20.00 Uhr
Martin-Luther-Kirche
Flamenco
Das Trio Atemporal spielt Flamenco-Musik unter Einfluss von Jazz und Klassik und spannt einen Bogen von traditioneller Flamenco-Musik bis zu swingenden Rumbas. Die Tänzerin "La Silva" begeistert mit Tanzeinlagen und Kastagnetten-Spiel.
Holger Schoenwald, Fabian und Ascan Tünnermann, Gitarre
Eintritt 15€ (10€ für Schüler und Studenten)
Der Tag ist nicht mehr fern - Donnerstag, 12. Dezember 2024, 20.00 Uhr
Martin-Luther-Kirche
ChorNet
Advents- und Weihnachtslieder zum Zuhören und Mitsingen
Neben traditionellen Adventsliedern - zum Teil in ungewöhnlichem Gewand - gibt es wie immer auch einiges zum Zuhören und Kennenlernen: Am Vorabend des 13. Dezember hören wir von verschiedenen Bräuchen zum Tag der Heiligen Lucia, der nicht nur in Italien, Bayern und anderen katholischen Ländern begangen wird, sondern ebenso im evangelischen Schweden - und singen in verschiedenen Sprachen ein mitreißendes Lied zu Ehren dieser Lichtbringerin. Die evangelische Kirche braucht keine Heiligen als Fürsprecher der Menschen vor Gott. Vor allem in der Weihnachtszeit aber spielt Maria auch bei uns eine Rolle: Als menschliche Mutter Gottes, die - wie wir - in der Geburt Jesu Christi die Barmherzigkeit Gottes erfährt. In dieser Zeit singen auch wir von Maria als einer dankbaren Schwangeren und liebenden Mutter, die ihr göttliches Kind wiegt. Wir hören und singen bekannte Wiegen- und Krippenlieder aus Deutschland (J. Brahms) und Dänemark (N.W. Gade) und weihnachtliche Volkslieder aus Schweden ("Jul, jul"), Italien und Chile, die wir gemeinsam mit den Sängerinnen und Sängern des ChorNets kennenlernen dürfen. Im Mittelpunkt des Abends aber steht mit dem "Angel's Carol" ein klangvolles Werk des britischen Komponisten John Rutter (*1945), der sich zurzeit größter Beliebtheit in der deutschen Chorszene erfreut.
Pastor Mirko Klein wird dieses Konzert mit Texten begleiten.
Der Eintritt ist frei, wir bitten um Spenden.
"Die letzten Dinge", Oratorium von Louis Spohr - Sonntag, 24. November 2024, 18.00 Uhr
Nathan-Söderblom-Kirche Reinbek
Berliner Straße 4 / Täbyplatz
Das Oratorium "Die letzten Dinge" von Louis Spohr (1784-1859) ist ein relativ unbekanntes Werk. Es stammt aus der Zeit des Übergangs von der Spätklassik zur Frühromantik und wurde 1826 in Kassel mit großem Erfolg uraufgeführt. Weitere erfolgreiche Aufführungen, unter anderem in England, folgten. Nach Jahren der Vergessenheit wurde es Ende des 20. Jahrhunderts wiederentdeckt. Seitdem steigt - auch nach einer viel gelobten Einspielung mit dem Stuttgarter Kammerchor und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen - die Aufführungsquote stetig. Nun ist das Werk auch in unserer Gemeinde angekommen: Neben der Kantorei und dem Vokalkreis Reinbek musiziert ein hervorragendes Solistenquartett unter der Leitung von Joachim Winkel, bestehend aus Johanna Winkel, der Solo-Sopranistin der erwähnten Aufnahme, der Altistin Anna-Lisa Gebhardt (Komische Oper Berlin), sowie den in Wentorf bekannten Hamburger Solisten Stephan Zelck (Tenor) und Andreas Pruys (Bass). Das Orchester besteht zum Teil aus Mitgliedern des ehemaligen "Jungen Kammerorchesters Minden", das 1968 von Joachim Winkel und seinem Bruder Rainer gegründet wurde.
Wegen der Renovierungsarbeiten im Zuge des Einbaus der neuen Orgel kann das Konzert nicht in der Martin-Luther-Kirche stattfinden. Freundlicherweise stellt uns die Kirchengemeinde Reinbek-West ihre Nathan-Söderblom-Kirche für die Aufführung zur Verfügung.
Karten zu 25/18€, ermäßigt 18/12€ gibt es im Kirchenbüro, Reinbeker Weg 27, bei den Buchhandlungen Erdmann und v. Gellhorn in Reinbek, sowie an der Abendkasse.
